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So funktioniert ein Fremdwährungsdarlehen mit Zinsswap

Ein Zinsswap ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Partnern (Kunde und Bank), Zinsströme während einer vereinbarten Laufzeit (in der Regel zwischen 3 und 10 Jahren) zu tauschen.

Fremdwährungsdarlehen-Swap

Im Fall einer Baufinanzierung sieht der Ablauf wie folgt aus:

  1. Der Darlehensnehmer (Bauherr) nimmt ein Darlehen in Euro mit einem Zinssatz von 4,1% und einer Zinsbindung von 10 Jahren bei einer deutschen Bank auf (Grunddarlehen).
  2. Gleichzeitig tritt der Bauherr einem Zinsswap in Höhe des aufgenommenen Darlehens bei. Hierbei optiert der Bauherr auf die Entwicklung des variablen Zinssatzes für Schweizer Franken CHF mit einer Laufzeit von 3 Monaten. Dafür werden dem Bauherrn Kosten in Höhe des Libor Zinssatzes von z. Zt. 0,5% berechnet und der Swapbank gutgeschrieben.
  3. Im Gegenzug optiert die beteiligte Swapbank auf die Entwicklung des Festzinssatzes in Euro mit einer Laufzeit von 10 Jahren, zu einem Swap Zinssatz von z. Zt. 2,45% und sichert sich so langfristig Refinanzierungsmittel zu einem günstigen Zinssatz.
  4. In festgelegten Abständen (3/6/12 Monate) wird das Swapkonto ausgeglichen. Im Beispiel ergibt sich für den Bauherrn daraus ein Zinsüberschuss in Höhe von 1,95% brutto. Nach Abzug von Gebühren wird dieser Zinsgewinn entweder zur
    • zur Reduzierung der Zinsbelastung = geringer monatliche Rate, oder
    • zur Erhöhung der Tilgung = schnellere Rückzahlung
    des Grunddarlehens eingesetzt.

Fasst man nun zusammen, sinkt der Zinssatz des Ursprungdarlehens von 4,1% auf 2,15% durch den Einsatz eines Zinsswaps.

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